Typografie(Me/Ge)


Typografie

Definition:

  • Gestaltung von Medien mittels Schrift
  • für bessere Lesbarkeit
  • Funktionalität
  • Ästhetik

Begriffe zum Schriftbild

  • 1. Grundstrich (Abstrich, Stamm, Hauptstrich, starker Zug)
  • 2. Haarstrich(Aufstrich, schwacher Zug)
  • 3. Serife
  • 4. Halbserife
  • 5. Anstrich (hier Dachansatz, schräger Ansatz)
  • 6. ausgerundeter Übergang, Kehlung
  • 7. Querstrich des kleinen e
  • 8. Achse der Rundung (gedachte Verbindung der dünnsten Strichstelle im O)
  • 9. flache oder konkave Basis der Serife
  • 10. Kugelende
  • 11. gerundeter Endstrich
  • 12. schräger Endstrich
  • 13. waagerechter Anstrich
  • 14. Auge
  • 15. Punzen (umschlossene Innenräume)
  • z.B. enge und weite Punzen

 

Schriftklassifikation nach DIN 16518

  • existiert seit 1964 – wurde vom Deutschen Institut für Normung e.V. für den materiellen Schriftsatz(Bleisatz)
  • von Schriftkünstlern entwickelt
  • Unterscheidet 11 Stilrichtungen
  • 5 Hauptgruppen
  • jeweils 5 oder 6 Untergruppen

 

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venezianische

Venezianische Renaissance-Antiqua

  1.  abgerundete Serifen
  2.  schräger Dachansatz der Serifen
  3.  schräge Achsen
  4.  schräger Querstrich im e
  5.  leichte Strichstärkenunterschiede zwischen den Längs- und Querbalken
  6.  Oberlänge der Kleinbuchstaben

 

franzoesische

Französische Renaissance-Antiqua

1. gerundete Serifen

2. schräge Achsen

3. gerader Querstrich im e

4. Oberlängen der Kleinbuchsttaben überragen die Versalien

 

barock

Barock-Antiqua

1. leicht abgerundete Serifen

2. fast senkrechte Achsen

3. größere Strichstärkenunterschiede

 

klassizistische

Klassizistische Antiqua

1. waagerechte Serifen ohne Rundungen

2. senkrechte Achse

3. starker Unterschied in den Strichstärken

4. Oberlängen der Kleinbuchstaben und Versalhöhen sind gleich groß.

 

serifenbetonte

Serifenbetonte Linear-Antiqua

  1. Vorhandensein von Serifen
  2. Form der Serife
  3.  Winkel oder auch Strichstärke des k-Schenkels
  4.  Symmetrie der Rundungsachse
  5.  Querstrich des e

serifenlose

Serifenlose Linear Antiqua

1. keine Serifen

2. senkrechte Achsen

3. Oberlängen der Kleinbuchstaben und Versalhöhen sind oft gleich groß

4. optisch gleiche Strichstärke

 

antiqua

Antiqua-Varianten

Sie können nicht in die Klassen 1-6 einsortiert werden und weisen weder den Charakter der geschriebenen Antiqua noch den von Schreibschriften oder handschriftlichen Antiqua aus.

 

schreibschriften

Schreibschrifften

  • Feder- oder Pinselcharakter
  • Wechselstrich
  •  geschwungene Anfangsbuchstaben

handschriftliche

Handschriftliche Antiqua

  • handschriftlicher Charakter
  • Wechselstrich
  • geschwungende Anfangsbuchstaben

gebrochen

Gebrochene Schriften

  • Vorhandensein von Serifen
  • Form der Serifen
  • Winkel oder auch Strichstärke des k-Schenkels
  • Symmetrie der Rundungsachse
  • Querstrich des e

 

fachbezeichnungfachbezeichnung

Fachbegriffe am Buchstaben

  1. Vorbreite: Schmaler Abstand auf dem Schriftkegel vor dem Buchstabenbild.
  2. Nachbreite:Schmaler Abstand auf dem Schriftkegelnach dem Buchstabenbild. Vor- und Nachbreite dienen der Lesbarkeit einer Schrift und sorgen dafür, dass sich Zeichen beim Satz nicht berühren.
  3. Fleisch: Nichtdruckende Elemente um das Buchstabenbild.
  4. Geschlossene Punzen: Innenraum eines Schriftzeichens ohne Öffnung.
  5. Offene Punzen: Offener Innenraum eines Schriftzeichens.
  6. Zeichenbreite: Breite des druckenden Schriftbildes.
  7. Dickte: Zeichen mit Vor- und Nachbreite, hier grau unterlegt.

Reduktion

beispielreduktion

  • Was zu beachten ist: Nur ein gut platziertes Bild was als Eyecatcher dient !!! Zu viele Bilder sind nicht gut.
  • Als nächstes Veranstaltung/Ereignis ganz groß so das jeder weiß worum es geht
  • Normaler Weise Datum bisschen kleiner als die Veranstaltung und die Veranstalter größer
  • Zum Schluss die Sponsoren in dem Fall deutlicher als das Ereignis und Datum die Sponsoren