U12 Timecode


  • Gibt jedem einzelnen Frame eine Adresse auf dem Videoband
  • die Nummerierung wird in Stunden, Minuten, Sekunden und Frames angegeben
  • Zählt also von 00:00:00:00 bis 23:59:59:24, danach wieder auf 0
  • Notwendig für die Erstellung von exakten Schnittstellen
  • Batch-Recording (Automaster) Verwendung
  • Timecode wird für die Gerätesteuerung zum bildgenauen Schnitt benötigt
  • es darf KEINE Timecodelöcher geben
  • Löcher entstehen wenn der unterbrochene Clip nicht exakt an der Stelle weitergeführt wird
  • Die Frequenzen dürfen NICHT übereinander laufen
  • Start darf KEIN höheren Timecode als das Ende haben

Aufzeichungsformate

  • VITC = Vertical Interval Timecode (wird ins Videosignal geschrieben = gleichzeigte Aufzeichnung)
  • LTC = Longitudinal Timecode (wird wie eine Tonspur längs auf das Band geschrieben= Hörbar wenn LTC-Ausgang an Verstärker angeschlossen wird) LTC kann separat aufgezeichnet werden
  • User-Bit (kann unabhängig eingestellt werden , kann Aufnahmen eine Signatur geben oder zusätzlich die Uhrzeit aufgezeichnet werden)
  • RCTC =Rewritable Consumer Timecode (Semiprofessionelles Format bei Video8 und Hi8 verwendet)
  • In der Schrägspurabschnitte zwischen Videosignal und PCM-Ton aufgezeichnet wird
  • RAPID Timecode  für das VHS Format, der nur von speziell modifizierten Recordern gelesen oder geschrieben werden kann. Synchronspur aufgezeichnet mit einem Impuls alle zwei Sekunden. kann nachträglich geschrieben werden.
  •  CTL = Bandzählfunktion, (NICHT mit Timecode verknüpft, KEINE Frames) Der CTL funktioniert ähnlich wie die Zählwerke in VHS-Rekordern, nur die Synchronimpulse gezählt und es kann jederzeit mit der Reset-Taste auf Null zurückgestellt werden.